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12.11.2012 - Übersicht | Drucken

Eine Chance vertan, echte Wahlfreiheit zu gewährleisten!

Die Frauen Union Aachen lehnt das Betreuungsgeld weiterhin ab!

Die Frauen Union Aachen bedauert die Entscheidung des Deutschen Bundestages, ab 2013 das Betreuungsgeld als reine Geldleistung einzuführen.

Mit dieser Entscheidung wird einem veralteten Frauen- und Familienbild in unserer Gesellschaft Vorschub geleistet.
Die zu Hause Betreuenden - mehrheitlich immer noch Frauen - sind dann im Alter wegen fehlender Erwerbszeiten nicht genügend abgesichert. Altersarmut ist aber schon heute eindeutig weiblich, wie der diesjährige Alterssicherungsbericht der Bundesregierung zeigt.


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Rentengerechtigkeit für Familienarbeit leistende Frauen und Männer!
Die Frauen Union hat immer Rentengerechtigkeit für Familienarbeit leistende Frauen und Männer statt der Einführung des Betreuungsgeldes als reine Geldleistung gefordert. Vor allem muss es endlich eine Rentengerechtigkeit für die Mütter geben, die Kinder vor 1992 geboren und zu Hause erzogen haben.

Zumindest Nachhaltigkeit des Betreuungsgeldes ist gefordert!
Die Frauen Union Aachen lehnt eine Barauszahlung des Betreuungsgeldes auch weiterhin ab. Sie fordert weiterhin zumindest eine nachhaltige Gestaltung dieser Geldleistung. Das allein macht volkswirtschaftlich Sinn!

Das Betreuungsgeld darf nicht bar ausgezahlt werden, sondern muss wahlweise für private Altersvorsorge, Pflegeabsicherung, berufliche Weiterbildung oder gesellschaftliche Integration eingesetzt werden.

Damit würde für Frauen und Männer, die ihre Kinder in den ersten Jahren zu Hause betreuen, zumindest eine etwas bessere Absicherung im Alter und bei Pflegebedürftigkeit, mehr Chancen für den beruflichen Wiedereinstieg bzw. die Karriere und eine verbesserte Integration in Gesellschaft und Beruf für Migrantinnen und Migranten erreicht werden.

Ausbau der Betreuungsplätze heißt Wahlfreiheit gewährleisten!
Für eine echte Wahlfreiheit und gegen den Zwang, Kinder zu Hause betreuen zu müssen, ist der Ausbau der Kindertageseinrichtungen und Betreuungsplätze vorrangig. Erst wenn Eltern frei entscheiden können, ob sie einen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen oder ihre Kinder zu Hause betreuen wollen, ohne dass sie wirtschaftliche oder berufliche Nachteile erwarten müssen, erst dann haben wir eine wirkliche Wahlfreiheit.

Allerdings sind die Aussagen der anderen Parteien in diesem Zusammenhang auch eher zweifelhaft. Das Thema Wahlfreiheit für Eltern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat trotz vieler Lippenbekenntnisse auch in der SPD und bei den Grünen keinen besonderen Stellenwert.

Wenn z.B. die SPD und die Grünen in NRW ihre heutige Forderung nach dem massiven Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen in der Zeit vor 2005 wirklich gewollt und rechtzeitig umgesetzt hätten, wäre NRW heute nicht Schlusslicht in Deutschland. Allein die CDU/FDP in NRW haben in ihrer Regierungszeit wesentlich mehr neue Plätze geschaffen!


Zusatzinformationen zum Download
Alterssicherungsbericht der Bundesregierung 2011
 


Maria Drews, 21.06.2013, 09:26 Uhr
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